Krebsstudie zeigt: In 92% der Fälle hat CBD eine klinische Wirkung

Eine Zusammenfassung

In der Krebsforschung geht es nicht nur darum, den Ursachen für Krebs auf den Grund zu gehen, sondern auch wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Lange Zeit hielt man Krebs für unheilbar. Heute allerdings gibt es viele Empfehlungen zur Behandlung und Therapie von Krebs.

Das Wunder der Cannabispflanze

Bestimmte Stoffe der Cannabispflanze – die sogenannten Cannabinoide – sollen in der Lage sein, das Wachstum von Krebszellen zu hemmen, Blutgefäße zu blockieren, die Krebszellen zum Überleben brauchen, und damit den Krebs-Zelltod zu bewirken.

Eines der bekanntesten Cannabinoide ist THC. Unter allen Cannabinoiden ist THC aber vermutlich der einzige Stoff der Cannabispflanze, welches zudem psychoaktiv wirkt. Dadurch wird die klinische Anwendung von THC erschwert.

Da es bislang keine objektiven klinischen Beweise für eine krebsbekämpfende Wirkung anderer Cannabinoide gibt, haben einige Forscher sich die Aufgabe gestellt, die Wirkung von CBD bei Krebspatienten festzustellen – mit Erfolg!

CBD – das bessere THC?

Es gibt gute Gründe, CBD genauer auf dessen krebsbekämpfende Wirkung zu untersuchen. CBD hat – anders als THC – keine psychoaktive Wirkung, wodurch eine klinische Anwendung erleichtert wird. Und auch die Welt Gesundheitsorganisation (WHO) bestätigt: CBD hat kein Missbrauchspotenzial und verursacht keinen Schaden.

CBD – das bessere THC!

Im Oktober 2018 fanden Kenyon, Liu und Dalgleish (2018) heraus:

Bei 119 Patienten hat CBD in 92% der Fälle eine klinische Wirkung!

In vielen Fällen konnten die Forscher eine reduzierte Anzahl von Tumorzellen erkennen. Wiederholungsscans zeigten weiterhin, dass sich die Tumorgröße in weiteren Fällen verkleinert hat. Dabei konnten keine Nebenwirkungen beobachtet werden.

Betrachtet man einzelne Patienten, so zeigen sich erstaunliche Ergebnisse:

Eine 65-jährige Patientin wurde im Mai 2016 mit Speiseröhrenkrebs diagnostiziert und es wurde geschätzt, dass sie nur noch 3 Monate leben wird. Seitdem war CBD ihre einzige Therapie und alle weiteren Behandlungsmöglichkeiten hat sie abgelehnt.
6 Monate später trafen die Forscher die Patientin wieder. Sie sah gut aus und hat an Gewicht zugenommen. Der Patientin wurden noch über ein Jahr Leben geschenkt, bevor sie im Januar 2018 verstarb.

Eine weitere 62-jährige Brustkrebs-Patientin erhielt ab Oktober 2014 CBD als einzige Therapie. In den folgenden drei Jahren reduzierte sich die Anzahl der Krebszellen deutlich (von 10.6 Zellen pro 7.5ml auf 3.9 Zellen pro 7.5ml).

Fazit der Studie

CBD kann eine entscheidende Rolle in der Therapie von Krebs haben, nämlich zur Schmerzlinderung, bei Übelkeit und Untergewicht. Es werden jedoch keine signifikanten Anti-Krebs-Wirkungen erwartet, wenn CBD als alleinige Therapie genutzt wird.

Besonders hervorzuheben sind dennoch die sehr positiven Ergebnisse bei einigen wenigen Krebspatienten. Die Forscher weisen darauf hin, dass noch weitere Studien nötig seien, um die Behandlung mit CBD zu verbessern und es als potenzielles Medikament zu bewerten.

Wichtige Hinweise

Dieser Artikel dient nur und ausschließlich der allgemeinen Wissenserweiterung. Weder sind die Inhalte zur Behandlung, Diagnose noch zur Heilung oder Verhütung von Krankheiten gedacht. Alle hier genannten Informationen ersetzen nicht eine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Fundament zur eigenständigen Diagnose oder Anfang, Veränderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten angewendet werden. Setzen Sie sich bei allen gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden grundsätzlich zuerst mit einem Arzt Ihres Vertrauens in Verbindung!

Quellen

  • Kenyon, J., Liu, W., & Dalgleish, A. (2018). Report of objective clinical responses of cancer patients to pharmaceutical-grade synthetic cannabidiol. Anticancer research, 38(10), 5831-5835.
  • World Health Organization. (2017, 19. Dezember). Cannabidiol (compound of cannabis). Abgerufen am 20. Februar, 2019, von https://www.who.int/features/qa/cannabidiol/en/
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